
| Christoph Pelgen: | Gesang, Flöten, Dudelsäcke, Bombarde, Mandoline, Mandola |
| Johannes Mayr: | Akkordeon, Nyckelharpa, Gesang |
| Franziska Urton: | Fiddle, Gesang |
| Jørgen W. Lang: | Gesang, Gitarre, Low Whistle |
| Johannes Mayr: | Akkordeon, Kontrabass, Piano, Gesang |
Zwei Besetzungen, insgesamt vier Musiker und jede Menge mitreißende Musik aus dem äußersten Westen Europas verspricht dieser Abend.
Während DÁN sich mehr auf die Musik Irlands und Schottlands spezialisiert, kommen mit „Cassard“ eher die kontinentalen Klänge der keltischstämmigen Randgebiete Europas (Bretagne Galicien, Asturien) zu Gehör.
Jede Gruppe für sich ist schon abendfüllendes Event, hier vermischen sich immer wieder die Besetzungen, und wenn am Ende des Konzerts dann alle 4 Musiker auf der Bühne stehen, verschmelzen die Unterschiede der verschiedenen Kulturen zu einem wuchtigen pan-keltischen Rhythmus- und Klangerlebnis.
Stilsicher und authentisch vereint das kongeniale Duo archaisch-erdige Tanzmusik eines bretonischen Fest Noz mit den hymnisch- heiteren Klängen der nordspanischen Gaitas, immer mit einem weiten Blick über den musikalischen Tellerrand: Keltische Weltmusik. Dabei ist der Sound des Duos bei aller Vielfalt primär von ihrer Begeisterung für die Musik und einer unverkennbaren persönlichen Handschrift geprägt: Nur zu zweit spielen sie auf und doch fehlt nichts: Klangwucht und leises Wispern, Bässe und Fanfarenklänge..., am liebsten möchte man aufspringen und tanzen, oder den Pilgerstab nehmen und sich auf den Jakobsweg nach Santiago de Compostela begeben- oder einfach die Augen schließen und genießen: Folkmusik als Breitwandkino!
„DÁN gehören zweifelsohne zu den Besten der deutschen Folkszene…“ (Folker, Mai/Juni 2010)
Mit rasantem Tempo haben es die drei Ausnahmemusiker geschafft, sich in die Champions‘ League der deutschen Folkmusik und die Herzen ihrer begeisterten Fans zu spielen. Unbändige Spielfreude trifft auf ausgezeichnetes musikalisches Handwerk, Spontaneität vermählt sich mit Virtuosität und vielschichtigen Arrangements von filigran bis rockig, gewürzt mit einer guten Prise irischen Humors.
Knackige Tunes zum Abtanzen haben im Programm von DÁN genauso ihren Platz wie die einfühlsam vorgetragenen Lieder. Und dabei bleibt die Band stets ihrem Motto „fine irish music“ treu: Jenseits von Tümelei und Klischee schaffen es die drei Musiker mit einfachsten Mitteln, ihre Zuhörer in jene magische Stimmung zu versetzen, die selbst Außenstehende fesselt und mitreißt und schon nach wenigen Takten das Gefühl vermittelt, selbst auf der grünen Insel unterwegs zu sein.
Are ye sleeping, Maggie / Terra, terriña (Quartett DÁN und Cassard)
Creggan White Hare (DÁN)
Pengobilo (Cassard)
Al monasteriu d‘Oubona/ Entemediu de Misa (Quartett DÁN und Cassard)
Jigs, Muiñeira (Quartett DÁN und Cassard)
Frohsinn im Doppelpack - Pure Spielfreude:
Im prall gefüllten Konzertsaal des Buchcafés erklingen Lieder, die vor Musikalität und Spielfreude nur so überquollen. Die beiden Multiinstrumentalisten kombinierten keltische Musik mit musikalischen Einflüssen aus dem Balkan und dem Orient und kreierten mit viel Dynamik und Intensität eine hochvirtuose Mischung, die einfach begeistern muss…
Und genauso auch die Lieder von DÁN. Romantische Erzählweisen mit viel Spielwitz und mehrstimmigem Chorgesang wechselten sich mit traditionellen Jigs und Reels ab und forderten unwiderstehlich zum Mitklatschen auf...
Hersfelder Zeitung, 18.08.2010
Celtic Night im KulturWerkWissen
... standen DÁN und Cassard gemeinsam auf der Bühne, eine einmalige Bandkonstellation, die hoffentlich nicht einmalig bleibt. Sie begeisterten das Publikum auf hohem musikalischem Niveau. Auch nach den Zugaben hätte noch mancher Besucher der Musik lauschen können.
Rhein Zeitung, 31.05.2010