
... zum Wegträumen schön, ein Hochgenuss von der ersten bis zur letzten Minute.... (Folker 5/11) |
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| Christoph Pelgen: (La Marmotte, Estampie, ex Adaro) |
Gesang, Dudelsäcke, Bombarde, Low Whistle, Mandoline, Mandola |
| Johannes Mayr: (DÁN, La Marmotte, ex Hölderlin Express) |
Akkordeon, Nyckelharpa, Orgel (bei Kirchen-Konzerten), Gesang |
| Webseite: www.duo-cassard.de | |
Nachdem die beiden Herzblut-Musiker in den verschiedensten Besetzungen (Adaro, Hölderlin Express, La Marmotte, Estampie, DÁN…) und seit einigen Jahren auch gemeinsam als Leiter von Folk-Workshops in Erscheinung traten, sind nun ihre bisherigen Erfahrungen aus den Bereichen Folk (verschiedenster Couleur), Weltmusik, Mittelalter etc. bei „Cassard“ als Essenz zu einem gleichsam filigranen und doch wuchtigen Musikerlebnis gebündelt.
Elemente keltischer Musik verbinden sich mit orientalischen Klängen, Balkan-Rhythmen und sakrale Stimmungen verschmelzen mit verschiedensprachigen Liedtexten und dem Klangbild archaischer Instrumente. Dabei ist der Sound des Duos bei aller Vielfalt primär von ihrer Begeisterung für die Musik und einer unverkennbaren persönlichen Handschrift geprägt.
Gleich dem Vorbild des „Namensgebers“ Jacques Cassard, eines bretonischen Kapitäns, dessen Freibeutertum durch den Auftraggeber Ludwig XIV geadelt war, begeben sich die beiden Musiker auf einen Beutezug durch verschiedenste Folk-Traditionen und Epochen. Dies dient letztendlich dem Zweck, mit viel Spaß schöne Musik zu spielen. Mit einer enormen dynamischen Bandbreite entführt das Duo sein Publikum in stürmische Gewässer, um es im nächsten Augenblick mit zarten Tönen von Schlüsselfidel und Mandoline auf ruhiger See dahinzuschweben zu lassen.
Im Vorwort zur CD „Pengobilo“ beschreibt Rüdiger Oppermann die Musik von Cassard folgendermaßen:
Hier haben sich zwei profilierte Köpfe der Szene zusammengetan, die schon in anderen erfolgreichen Projekten zu hören waren. Und endlich hören wir einen Klang, für den Deutschland reif war, den wir bisher hier vermisst und eher woanders gehört haben:
Eine gleichzeitig tänzerische, spielerische, hochvirtuose und zartkräftige Musik, einen Sound der keine großen Formen braucht und doch oft wuchtiger daherkommt als manche vielköpfige Groß-Band. Gespielt von gestandenen Musikern die ihr Handwerk beherrschen, die Spontaneität, Spielfreude und Improvisationskraft noch nicht verloren haben und auf CD wie auf der Bühne einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Da paaren sich die unglaublichen Tiefbässe und schönen Harmonien von Mayrs Akkordeon mit den leicht dahinhüpfenden, arabesk verzierten Melodien, die sich aus aus C. Pelgens unerschöpflicher Sammlung von weltweit geblasenen Tröten winden. Traditionelle Melodien wechseln sich mit hörenswerten Eigenkompositionen ab. Sogar an die Kombination Orgel-Bombarde trauen sich die beiden heran, mit bemerkenswertem Ergebnis. Ein ganzes Arsenal an traditionellen Instrumenten wird hier aufgefahren, und doch ist dies kein Selbstzweck, sondern dient nur dem einen Ziel: Die bestmögliche Musik zu spielen! Dazu noch eine schöne Stimme, intelligente Arrangements, tänzerischer Beat, das passt sowohl auf den Dancefloor als auch in den Konzertsaal. Was will man mehr? Cassard definiert den Sound der Zeit der neuen deutschen Folkwelt.
Und wie soll man diesen Stil nun nennen, zwischen ModernTrad/ NuFolk/ Freefolk/ GarkeinFolk? Vielleicht einfach: Gute Musik, zum Tanzen und Genießen.
„Pengobilo“ ist die erste CD-Produktion des Duos, erschienen bei Klangwelten Records, produziert von Rüdiger Oppermann.
Ein Gesamtwerk, das gleich von Anfang an begeisterte Presse-Kritiken (siehe auch PDF: Cassard_Presse) aus dem In- und Ausland erntete. Neben einigen traditionellen Melodien insbesondere französischer und bretonischer Prägung fallen vor allem die Eigenkompositionen auf, die mal etwas archaisch-erdiges haben, im nächsten Moment mit einer Bandbreite von filigran-minimalistisch bis bombastisch daherkommen. Als Besonderheit wurden einige Stücke in einer Kirche mit Orgel und Bombarde bzw. Dudelsack aufgenommen
mit dabei als Gastmusiker:
Rüdiger Oppermann: Keltische Harfe
Jørgen W. Lang: Irish Bouzouki, Gitarre
Murat Coskun: Perkussion
modern / trad. – Neue Tanzmelodien
Seit 2005 haben Christoph Pelgen und Johannes Mayr über 30 gemeinsame Workshops für Folk-Tanzmusik gegeben. Neben Musikalität und pädagogischem Geschick, sind insbesondere ihre Repertoire-Auswahl und gutes Gespür für schöne Melodien eines ihrer Erfolgs-Rezepte.
In Zusammenarbeit mit dem Verlag der Spielleute haben sie nun die Notensammlung modern/trad Band I und II herausgegeben und auf jeweils beiliegenden CDs alle Stücke in kurzen Sequenzen eingespielt. In jedem Heft sind ca. 80 neu-komponierte Tanzmelodien von ca. 30 verschiedenen Komponisten in Noten und mit Akkorden versehen abgedruckt, ein „Who is Who“ der Deutschen Folk-Tanzszene
Schon der erste Band wurde von begeisterten Presse-Reaktionen (siehe auch PDF: Cassard_Presse) aus dem In- und Ausland begleitet.
Ein dritter Band ist derzeit in Vorbereitung
Wir beziehen unsere Tourdaten aus der Datenbank von Folk-Lied-Weltmusik
"Klick" auf den Eintrag für weitere Informationen zum Auftritt.
Cassard (Konzertprogramm):
Midwinter's Day / Der rote Ochs
Le départ pour la Provence
Schirto
La fontaine bordée de laine
Cassard:
Tonbeispiele für Pastorale (Weihnachtsprogramm) bzw. Kirchenprogramm mit Orgel:
Allmaine
Staffan var en stalledräng
Bonne Sainte Vierge marchant sur terre
Melancholie, Manigance
Bei aller Vielfalt entsteht nie der Eindruck von Stückwerk – das Gegenteil ist der Fall – Bukalemun bietet eine Stunde Musik aus einem Guss: europäisch vielfältig, verinnerlicht emotional und immer wieder verblüffend. Das Album ist zum Wegträumen schön, ein Hochgenuss von der ersten bis zur letzten Minute; eine Produktion, die internationalen Standards in jeglicher Hinsicht gerecht wird.
Ulrich Joosten im Folker (05/11) vorgestellt unter "Die Besondere Deutschland"
Folkmusik als Breitwandkino – ein Erlebnis.
Reutlinger Generalanzeiger, 02.06.09
Besser konnte man die Mitte der Woche nicht begehen. Bleibt nur eins zu sagen: Duo Cassard – schlicht fantastique!
Fränkische Landeszeitung, 30.04.10
..Traditionelle Musik von „heute und morgen“ eben, gespielt mit ordentlich Herzblut, und einer so mitreißenden Fröhlichkeit, dass die 90 Konzertminuten wie im Fluge vergingen. … Zum Ende des Konzertprogramms gratulierte das Publikum mit stehenden Ovationen zu ihrem rundum gelungenen musikalischen Beutezug
Rhein Zeitung, 02.09.08
… gelingt es ihnen, Klangfülle und Druck zu erzeugen, an denen sich so manche Bandformation messen lassen muss.
Neue Ruhr Zeitung, 01.09.09
Nach kurzweiligen zwei Stunden erhoben sich die Zuschauer und erklatschten sich begeistert ein hinreißendes „Les filles de mon pays“, intoniert von Orgel und Dudelsack – was in einigen Gesichtern zu einem feuchten Glitzern in den Augen führte.
Darmstädter Echo, 02.02.09
Pastorale: Weihnachtsprogramm
Europäische Weihnachtsmusik mit Dudelsack und Orgel, Bombarde, Akkordeon, Nyckelharpa...
Johannes Mayr und Christoph Pelgen haben sich auf die Suche gemacht nach Weihnachtsliedern unserer europäischen Nachbarn. In einer Gegenüberstellung zum eigenen Liedgut ist eine aufregende Zusammenstellung paneuropäischen Kulturguts herausgekommen, die sich hören lassen kann.